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Mittwoch, 21. März 2007
Irish Wolfhound Club Austria
iris-wuhei, 08:09h
Liebe Freunde,
wie Ihr wißt, habe ich in mein Windhund-Herz eine neue Rasse eingeschlossen, den Irish Wolfhound. Ja, und bald wird ein zauberhaftes, jetzt noch kleines, aber ziemlich cleveres schwarzes IW-Mädchen bei uns Einzug halten.
Da ich mich mit jeder meiner Rassen bereits lange Zeit, bevor Hunde zu mir kamen, intensiv beschäftigte, gilt dies natürlich auch für die IWs. Daher hab ich bei einer mich sehr beeindruckenden Schweizer Zuchtstätte, den "Green Ireland" - Züchtern von Rose Marie und Remy Erath kundig gemacht und die Erlaubnis erhalten, die von ihnen zusammengetragenen, hochinteressanten Beiträge über diese Rasse zu kopieeren, zu übersetzen und sie dann auch zu veröffentlichen. Dies geschieht, da ich ja Mitgründerin des IWCA (siehe Überschrift) bin, auf unserer Clubseite: www.iwca.at.
Das erste war - zumindest für mich - die wichtigste Arbeit: die Übersetzung des Standardkommentars von Helen Baird. Es war schon im Englischen eine lange Epistel von gut 6 Seiten, die nun, als synkoptische Ausgabe und mit noch einigen von mir dazugefügten Bildern, auf 12 stattliche enggeschriebene Seiten angewachsen ist. Heute ist bereits ein kurzer Auszug über das Gangwerk online und auf der clubinternen Seite auch der Beginn des Kommentars, nicht einmal eine ganze Seite. Der Rest folgt nach und nach.
Und ich bin schon am Beginn der nächsten Übersetzung, diesmal das Richten aus der Sicht eines AK-Richters - auch sehr interessant und leicht unterschiedlich!
Da der Verein noch in den Kinderschuhen steckt, stelle ich meine mühsame Übersetzungsarbeit dem IWCA zur Verfügung und daher gibt's alle Übersetzungen entweder ausgedruckt oder auf CD gegen einen Unkostenbeitrag & Spende für den Verein.
Das hätte ich vielleicht schon bei meinem synkoptischen Whippetstandard samt Kommentar von Patsy Gilmour machen sollen, vielleicht hätte sich dann manch heutiger Richter dafür interessiert (heute scheint ja nur mehr das was wert zu sein, was Bares kostet).
Iris Jacobs
p.s.: danke Margot fürs Redigieren, ich sollte nächstens in der Früh eine Runde in der Kälte machen, damit die Augen richtig offen sind ;)
wie Ihr wißt, habe ich in mein Windhund-Herz eine neue Rasse eingeschlossen, den Irish Wolfhound. Ja, und bald wird ein zauberhaftes, jetzt noch kleines, aber ziemlich cleveres schwarzes IW-Mädchen bei uns Einzug halten.
Da ich mich mit jeder meiner Rassen bereits lange Zeit, bevor Hunde zu mir kamen, intensiv beschäftigte, gilt dies natürlich auch für die IWs. Daher hab ich bei einer mich sehr beeindruckenden Schweizer Zuchtstätte, den "Green Ireland" - Züchtern von Rose Marie und Remy Erath kundig gemacht und die Erlaubnis erhalten, die von ihnen zusammengetragenen, hochinteressanten Beiträge über diese Rasse zu kopieeren, zu übersetzen und sie dann auch zu veröffentlichen. Dies geschieht, da ich ja Mitgründerin des IWCA (siehe Überschrift) bin, auf unserer Clubseite: www.iwca.at.
Das erste war - zumindest für mich - die wichtigste Arbeit: die Übersetzung des Standardkommentars von Helen Baird. Es war schon im Englischen eine lange Epistel von gut 6 Seiten, die nun, als synkoptische Ausgabe und mit noch einigen von mir dazugefügten Bildern, auf 12 stattliche enggeschriebene Seiten angewachsen ist. Heute ist bereits ein kurzer Auszug über das Gangwerk online und auf der clubinternen Seite auch der Beginn des Kommentars, nicht einmal eine ganze Seite. Der Rest folgt nach und nach.
Und ich bin schon am Beginn der nächsten Übersetzung, diesmal das Richten aus der Sicht eines AK-Richters - auch sehr interessant und leicht unterschiedlich!
Da der Verein noch in den Kinderschuhen steckt, stelle ich meine mühsame Übersetzungsarbeit dem IWCA zur Verfügung und daher gibt's alle Übersetzungen entweder ausgedruckt oder auf CD gegen einen Unkostenbeitrag & Spende für den Verein.
Das hätte ich vielleicht schon bei meinem synkoptischen Whippetstandard samt Kommentar von Patsy Gilmour machen sollen, vielleicht hätte sich dann manch heutiger Richter dafür interessiert (heute scheint ja nur mehr das was wert zu sein, was Bares kostet).
Iris Jacobs
p.s.: danke Margot fürs Redigieren, ich sollte nächstens in der Früh eine Runde in der Kälte machen, damit die Augen richtig offen sind ;)
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Sonntag, 18. März 2007
NACHSCHLAG zum verlorengegangenen Hund
iris-wuhei, 22:58h
Hallo liebe Freunde, da die geplante Zeitung umgestellt wurde, hier nochmals mein kleiner Essay:
Für alle, die in der Schule bei Brecht geschlafen haben: auch der „Kreidekreis“ ist von ihm, es geht darin um die uralte Geschichte der Mutter, die lieber auf ihr eigenes Kind verzichtet, als beim Zerren an dem Kind mit der anderen Frau, die auch das Kind für sich beansprucht, ihm den Arm auszureißen. Daß der kluge Richter der wirklichen Mutter das Kind zusprach, weil sie es wirklich liebte, und nicht der, die es einfach nur um jeden Preis haben wollte, ist die logische Moral, die uns alle höchst befriedigt.
Dies spielte weit weg in China und hat mit unseren Breiten nicht das Geringste zu tun. Aber es hat mich schon beim ersten Mal ungeheuer beeindruckt und ist einer meiner Leitfäden, an denen ich mich auch durch die Dickichte der Hundezucht bewege.
Wenn also einer meiner Hunde aus irgend einem Grund abhaut, abhanden kommt, gestohlen wird, unauffindbar ist, ist es mir als Züchter weiß Gott völlig wurscht, was irgendwelche Krethis und Plethis über mich, meine Zucht oder meine Hunde denken. Da würde ich jedes, aber auch jedes Mittel einsetzen, um diesen Hund für seinen Besitzer (oder auch für mich – ist mir aber in 35 Jahren mit Hunden noch nie passiert) wieder zurück zu bekommen.
Ich finde folgenden Tip, den mir eine befreundete Züchterin gegeben habe, ganz hervorragend: wenn man auf den Zetteln, die man ja gerne dort aushängt, wo das Tier abhanden kam und die man auch der Polizei und dem Tierheim gibt, vermerkt, daß das Tier krank ist und ganz dringend Tabletten braucht, geben die meisten so ein „gefundenes“ ** Tier liebend gerne wieder her.
Das würde ich bei jedem meiner Hunde so machen, mit vollem Namen und Zwingernamen.
** Ein gefundenes oder zugelaufenes Tier geht nicht automatisch in den Besitz des Finders über: es ist strafrechtlich eine Unterschlagung, es zu behalten und wird auch bestraft – da macht dann schon die Polizei die Anzeige, nicht einmal der ursprüngliche Besitzer!
Iris Jacobs, der Scheinmoral zuwider ist
Für alle, die in der Schule bei Brecht geschlafen haben: auch der „Kreidekreis“ ist von ihm, es geht darin um die uralte Geschichte der Mutter, die lieber auf ihr eigenes Kind verzichtet, als beim Zerren an dem Kind mit der anderen Frau, die auch das Kind für sich beansprucht, ihm den Arm auszureißen. Daß der kluge Richter der wirklichen Mutter das Kind zusprach, weil sie es wirklich liebte, und nicht der, die es einfach nur um jeden Preis haben wollte, ist die logische Moral, die uns alle höchst befriedigt.
Dies spielte weit weg in China und hat mit unseren Breiten nicht das Geringste zu tun. Aber es hat mich schon beim ersten Mal ungeheuer beeindruckt und ist einer meiner Leitfäden, an denen ich mich auch durch die Dickichte der Hundezucht bewege.
Wenn also einer meiner Hunde aus irgend einem Grund abhaut, abhanden kommt, gestohlen wird, unauffindbar ist, ist es mir als Züchter weiß Gott völlig wurscht, was irgendwelche Krethis und Plethis über mich, meine Zucht oder meine Hunde denken. Da würde ich jedes, aber auch jedes Mittel einsetzen, um diesen Hund für seinen Besitzer (oder auch für mich – ist mir aber in 35 Jahren mit Hunden noch nie passiert) wieder zurück zu bekommen.
Ich finde folgenden Tip, den mir eine befreundete Züchterin gegeben habe, ganz hervorragend: wenn man auf den Zetteln, die man ja gerne dort aushängt, wo das Tier abhanden kam und die man auch der Polizei und dem Tierheim gibt, vermerkt, daß das Tier krank ist und ganz dringend Tabletten braucht, geben die meisten so ein „gefundenes“ ** Tier liebend gerne wieder her.
Das würde ich bei jedem meiner Hunde so machen, mit vollem Namen und Zwingernamen.
** Ein gefundenes oder zugelaufenes Tier geht nicht automatisch in den Besitz des Finders über: es ist strafrechtlich eine Unterschlagung, es zu behalten und wird auch bestraft – da macht dann schon die Polizei die Anzeige, nicht einmal der ursprüngliche Besitzer!
Iris Jacobs, der Scheinmoral zuwider ist
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Nix Besonderes, leider!
iris-wuhei, 15:28h
Manchmal möchte ich mir wenigstens eine Kleinigkeit von was Besonderem gönnen, besonders wenn ich was um den halben Peis bekomme. Oft sind richtige Treffer drunter, diesmal eher ein Flop.
Ortanique heißen die Dinger, und das war die beste google – Ausbeute, die ich mir holte, bevor ich mit Genuß die erste schälte:
Kreuzung zwischen Orange und Tangerine. Der Name Ortanique ist geschützt für die Produktion auf Jamaika. In Südafrika nennt man sie Tambor, in Israel Topaz. Die Frucht trägt eine dünne Schale, darunter kräftig -aromatisches Fruchtfleisch mit einigen Kernen.
Die traurige Realität: in Größe und Farbe einer großen, sehr festen Clementine, sieht von aussen sehr vielversprechend aus, läßt sich einigermaßen gut schälen, hat aber durchaus keine dünne Schale, die weißen Schichten kleben ziemlich am Fruchtfleisch. Die Spalten sind viel größer als üblich, richtig fett, der Geschmack leicht säuerlich, nicht unangenehm, aber kein wirklich eigenständiger Geschmack, und zum Nachschlag: Kerne fast ohne Ende.
Also nichts Neues. - Was wiederum die Frage aufwirft, wofür so was gezüchtet wird: vielleicht, damit man einen ziemlich happigen Preis von Deppen verlangen kann?
Wer möchte, bekommt gerne Kerne für Ortanique – Bäumchen - Plantagen geschenkt! Eure Iris
Ortanique heißen die Dinger, und das war die beste google – Ausbeute, die ich mir holte, bevor ich mit Genuß die erste schälte:
Kreuzung zwischen Orange und Tangerine. Der Name Ortanique ist geschützt für die Produktion auf Jamaika. In Südafrika nennt man sie Tambor, in Israel Topaz. Die Frucht trägt eine dünne Schale, darunter kräftig -aromatisches Fruchtfleisch mit einigen Kernen.
Die traurige Realität: in Größe und Farbe einer großen, sehr festen Clementine, sieht von aussen sehr vielversprechend aus, läßt sich einigermaßen gut schälen, hat aber durchaus keine dünne Schale, die weißen Schichten kleben ziemlich am Fruchtfleisch. Die Spalten sind viel größer als üblich, richtig fett, der Geschmack leicht säuerlich, nicht unangenehm, aber kein wirklich eigenständiger Geschmack, und zum Nachschlag: Kerne fast ohne Ende.
Also nichts Neues. - Was wiederum die Frage aufwirft, wofür so was gezüchtet wird: vielleicht, damit man einen ziemlich happigen Preis von Deppen verlangen kann?
Wer möchte, bekommt gerne Kerne für Ortanique – Bäumchen - Plantagen geschenkt! Eure Iris
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Samstag, 17. März 2007
Darf man das noch in der FCI???
iris-wuhei, 18:59h
Unter diesem link
http://www.irishwolfhound.at/iwh-blog/index.html
habe ich heute sehr früh morgens wieder mal von Margot eine geistigen Tritt in den Hinter bekommen und da ich ja brav und folgsam bin, hier das Ergebnis:
Nach Jahren auf Ausstellungen fand ich diesen von der FCI schon vor etlichen Jahren ergangenen Edikt toll: endlich sagt mal wer etwas gegen diese grauenhaften Unsitten auf Ausstellungen: sprayen, kalken, toupieren, nachfärbeln,– die Liste könnte ich beliebig fortsetzen. Und da sprechen wir nur von dem, was direkt auf der Show manipuliert wird. Zuhause hat man ausrasiert, wo niemals ein Sattel war, der Rest wird gezupft, man hat über Monate Ringel geklebt - teilweise so grauenhaft eng, daß kein Hund mit so was auf die Welt kommen kann. Ich hatte mal das zweifelhafte Glück, einen so „hergerichteten“ Afghanen-Weltsieger in Riva del Garda als Nachbarn zu bewundern und natürlich hat er auch diese Ausstellung bis zum BIS gewonnen. Seither weiß ich, was ein BIS wert ist – unwert, wenn es so erkauft ist und eine Verhöhnung für Aussteller mit Hunden, an denen wenig oder nichts „gerichtet“ ist. Erkennt ein wirklich guter Richter nicht Qualität, auch wenn sie unter natürlichem Haar steckt? Muß ich einen Afghanen wirklich die Haare hinten am Hals bis hoch hinauf effilieren und am Bauch faconnieren, damit er wie mit der Feder gezeichnet dasteht? Warum reicht es nicht, wenn er frisch gewaschen und mit viel Haar am Rücken, aber filzfrei gepflegt und gekampelt dort steht? Warum verlangt man bei den einen den schön tief ausgeputzten Sattel und bei den anderen meckert man bei gleichem Körperbau herum, daß sie zuwenig Haare hätten, obwohl genau diese dem afghanischen Original weit eher entsprechen?
Im Grunde ist es das gleiche wie das inzwischen verbotene Kupieren für irgendein verqueres Schönheitsideal, wobei beim Kupieren die Schmerzen längst vergangen sind. Spray in den so überempfindlichen Augen, Nasen und Lungen der Hunde – wurscht, solange das Haar für ein paar Stunden im Ring ordentlich hält oder fällt. Auftoupieren und zu Hause dann den Filz herauszerren? Warum nicht, wenn man damit Schwachstellen kaschieren kann? Kalken mit allerfeinst gemahlenem weißen Marmor, damit die Beine noch weißer aussehen und man die eigentlich wertvollen Pigmentflecken darunter nicht sieht: auch dieser Kalk wird eingeatmet, aber es ist wurscht, weil weißer Riese durch nachtdunkle Köpfe geistert.
Ja, kleine optische Korrekturen sind manchmal vonnöten, obwohl, sind nicht auch die einfach nur eingeredet? Fange ich erst jetzt an, darüber nachzudenken, ob ich meinem IW die Ohren zupfe, schmerzfrei und sehr vorsichtig rasiere oder einfach zuwachsen lasse? Ich denke, ich werde einen schmerzfreien Weg wählen, so, wie man den Whippets die Haare an der Rute ausdünnt, damit sie eleganter aussehen, ja ich mache das, denn ein Whippet mit einem buschigen Schwanz verliert völlig die Linie – besser, eine gute Haarveranlagung als nackte Ärsche.
Wenn sich jemand darüber aufregt, wird er niedergekuscht, sogar von Ausstellungleitungen, es wird pst, pst, angedeutet, daß sonst die vielen besonders guten Aussteller nicht mehr kämen.
Und Richter, die, weil sie nicht von den Rassen kommen, meinen (denken hat nichts damit zu tun), daß Hund super dem Standard entspricht. Oder die wegdenken (schauen) und sogar kupierte Hunde heute noch im Ehrenring hoch prämieren.
Ich befürchte, dieser Zug rast bereits unaufhaltbar durch die Lande, genauso, wie ja auch Kinder manipuliert werden, denn sie sind Eigentum. Iris Jacobs
http://www.irishwolfhound.at/iwh-blog/index.html
habe ich heute sehr früh morgens wieder mal von Margot eine geistigen Tritt in den Hinter bekommen und da ich ja brav und folgsam bin, hier das Ergebnis:
Nach Jahren auf Ausstellungen fand ich diesen von der FCI schon vor etlichen Jahren ergangenen Edikt toll: endlich sagt mal wer etwas gegen diese grauenhaften Unsitten auf Ausstellungen: sprayen, kalken, toupieren, nachfärbeln,– die Liste könnte ich beliebig fortsetzen. Und da sprechen wir nur von dem, was direkt auf der Show manipuliert wird. Zuhause hat man ausrasiert, wo niemals ein Sattel war, der Rest wird gezupft, man hat über Monate Ringel geklebt - teilweise so grauenhaft eng, daß kein Hund mit so was auf die Welt kommen kann. Ich hatte mal das zweifelhafte Glück, einen so „hergerichteten“ Afghanen-Weltsieger in Riva del Garda als Nachbarn zu bewundern und natürlich hat er auch diese Ausstellung bis zum BIS gewonnen. Seither weiß ich, was ein BIS wert ist – unwert, wenn es so erkauft ist und eine Verhöhnung für Aussteller mit Hunden, an denen wenig oder nichts „gerichtet“ ist. Erkennt ein wirklich guter Richter nicht Qualität, auch wenn sie unter natürlichem Haar steckt? Muß ich einen Afghanen wirklich die Haare hinten am Hals bis hoch hinauf effilieren und am Bauch faconnieren, damit er wie mit der Feder gezeichnet dasteht? Warum reicht es nicht, wenn er frisch gewaschen und mit viel Haar am Rücken, aber filzfrei gepflegt und gekampelt dort steht? Warum verlangt man bei den einen den schön tief ausgeputzten Sattel und bei den anderen meckert man bei gleichem Körperbau herum, daß sie zuwenig Haare hätten, obwohl genau diese dem afghanischen Original weit eher entsprechen?
Im Grunde ist es das gleiche wie das inzwischen verbotene Kupieren für irgendein verqueres Schönheitsideal, wobei beim Kupieren die Schmerzen längst vergangen sind. Spray in den so überempfindlichen Augen, Nasen und Lungen der Hunde – wurscht, solange das Haar für ein paar Stunden im Ring ordentlich hält oder fällt. Auftoupieren und zu Hause dann den Filz herauszerren? Warum nicht, wenn man damit Schwachstellen kaschieren kann? Kalken mit allerfeinst gemahlenem weißen Marmor, damit die Beine noch weißer aussehen und man die eigentlich wertvollen Pigmentflecken darunter nicht sieht: auch dieser Kalk wird eingeatmet, aber es ist wurscht, weil weißer Riese durch nachtdunkle Köpfe geistert.
Ja, kleine optische Korrekturen sind manchmal vonnöten, obwohl, sind nicht auch die einfach nur eingeredet? Fange ich erst jetzt an, darüber nachzudenken, ob ich meinem IW die Ohren zupfe, schmerzfrei und sehr vorsichtig rasiere oder einfach zuwachsen lasse? Ich denke, ich werde einen schmerzfreien Weg wählen, so, wie man den Whippets die Haare an der Rute ausdünnt, damit sie eleganter aussehen, ja ich mache das, denn ein Whippet mit einem buschigen Schwanz verliert völlig die Linie – besser, eine gute Haarveranlagung als nackte Ärsche.
Wenn sich jemand darüber aufregt, wird er niedergekuscht, sogar von Ausstellungleitungen, es wird pst, pst, angedeutet, daß sonst die vielen besonders guten Aussteller nicht mehr kämen.
Und Richter, die, weil sie nicht von den Rassen kommen, meinen (denken hat nichts damit zu tun), daß Hund super dem Standard entspricht. Oder die wegdenken (schauen) und sogar kupierte Hunde heute noch im Ehrenring hoch prämieren.
Ich befürchte, dieser Zug rast bereits unaufhaltbar durch die Lande, genauso, wie ja auch Kinder manipuliert werden, denn sie sind Eigentum. Iris Jacobs
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