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Montag, 7. Oktober 2013
Die perfekte Ringdressur - Teil 5
wuhei, 16:01h
IV VORFÜHRUNG IM STAND
Vorbemerkung: die Punkte VI und V müssen für ein perfektes Vorführen im Ring wieder und wieder zu Hause geübt werden, im Ring ist es zu spät!
1. Berührungen: Alle Berührungen mit dem Hund zügig, aber ohne Hast vornehmen, um dem Hund die nötige Ruhe zu vermitteln, dafür ist immer Zeit. Da Hunde ausgesprochene Gewohnheitstiere sind, sollte man das Stellen im in der gleichen Reihenfolge ausführen. Konsequent bleiben und dem Hund von vorneherein keine Faxen durchgehen lassen, er würde es sicher ausnützen und ein korrektes Vorführen vermasseln.
2. Position: Den Hund immer so postieren, daß der Richter die Ansichtsseite genau senkrecht betrachten kann. Im Freien sollte man den Hund so stellen, daß er nicht in die Sonne sehen muß oder seinem Kopf mit dem eigenen Körper Schatten spenden, die Augen sind dann größer und wirken dunkler.
3. Ausrichtung: zuerst kontrolliert man von oben, ob die Wirbelsäule des Hundes gerade ausgerichtet ist und korrigiert dies wenn nötig.
4. Stellen: Man faßt mit der Hand zwischen den Vorderbeinen unter den Brustkorb, hebt den Hund kurz vorne an und läßt ihn dann mit den parallelen Vorderläufen sachte zu Boden. Dann korrigiert man den Stand der Pfoten, die unbedingt parallel, ja nicht eng und von oben gesehen, knapp unter den Schulterblättern stehen sollen. Anatomisch korrekt steht der Unterarm senkrecht über dem Boden, die Pfoten weisen gerade nach vorne, die Oberarme liegen am Brustkorb an, der Ellbogen ist knapp unter dem Brustkorb.
Nun werden die Hinterläufe gestellt: die Mittelfußknochen stehen anatomisch korrekt bis zu den Fersen in einer senkrechten Linie auf dem Boden. Alle vier Pfoten müssen parallel stehen und nach vorne gerichtet sein.
5. Rückenlinie: Man achte immer darauf, den Hund ja nicht zu lange zu „ziehen“, da der Rücken aller Rassen eine im Standard geforderte Spannung haben muß und ja keine abfallende Kruppe zeigen soll. Außerdem verfälschen sich bei zu lange gestellten Hunden die Winkel hinten.
6. Finish: Zuletzt wird die Kopf- und Schwanzhaltung kontrolliert und eventuell korrigiert. Der Kopf weist immer gerade nach vorne, bei den meisten Rassen sollte der Hals anatomisch korrekt leicht schräg nach oben gerichtet sein, bei Afghanen wird er gerne steil nach oben gezurrt, was beim Whippet und den meisten anderen Rassen die Vorderhandwinkel (und teils auch die der Hinterhand) überstreckt und verfälscht. Der Schwanz wird durch ein sanftes Streichen von der Kruppe abwärts in die Position zwischen die Beine gebracht, er sollte nur bei Welpen und Junghunden fröhlich höher, aber gar nie über dem Rücken getragen werden.
7. Zur optimalen Vorführung wird es sehr oft notwendig sein, sich zeitweise hinter den Hund zu knien. Teils, um ihn korrekt nachstellen zu können und teils, um auf der vom Richter abgewandten Seite dem Hund durch leichten Handkontakt Ruhe und Sicherheit zu geben. Bitte niemals mit der Hand über Hals und Rücken streichen, die Hand auf einer Stelle der Oberlinie belassen, mit der Hand die Schnauze umfassen oder den Schwanz mit der flachen Hand nach unten drücken. Der Hund muß, während der Richter ihn beobachtet, völlig frei stehen. Man sollte immer wieder nachsehen, ob der Hund in der optimalen Standardposition stehen bleibt und nur, wenn unbedingt nötig, leicht korrigieren. Aber bitte nicht ständig am Hund herumziehen, das macht einen schlechten Eindruck.
8. Zusätzliches: Whippets und Windspiele werden oft am Tisch gemessen und genau betrachtet, daher sollte man mit diesen Rassen zu Hause das Stehen auf einem Tisch mit ebener, aber griffiger Oberfläche üben. Gemessen werden beide Rassen in ihrer normalen Standardposition, am besten in anatomisch korrekter Haltung mit leicht schräg nach oben getragenem Hals und Kopf wie in Punkt 6.
.9. Ideal zur optischen Kontrolle des korrekten Standes zu Hause wäre ein Standspiegel in ca 2,5 m Entfernung oder man übt am Wochenende vor den großen Fensterflächen bei Hofer (Aldi) ;)
.10. Für einige Rassen gibt es zusätzliche rassespezifische Eigenheiten beim Herrichten und Vorführen, auf die ich aber getrennt eingehe.
Vorbemerkung: die Punkte VI und V müssen für ein perfektes Vorführen im Ring wieder und wieder zu Hause geübt werden, im Ring ist es zu spät!
1. Berührungen: Alle Berührungen mit dem Hund zügig, aber ohne Hast vornehmen, um dem Hund die nötige Ruhe zu vermitteln, dafür ist immer Zeit. Da Hunde ausgesprochene Gewohnheitstiere sind, sollte man das Stellen im in der gleichen Reihenfolge ausführen. Konsequent bleiben und dem Hund von vorneherein keine Faxen durchgehen lassen, er würde es sicher ausnützen und ein korrektes Vorführen vermasseln.
2. Position: Den Hund immer so postieren, daß der Richter die Ansichtsseite genau senkrecht betrachten kann. Im Freien sollte man den Hund so stellen, daß er nicht in die Sonne sehen muß oder seinem Kopf mit dem eigenen Körper Schatten spenden, die Augen sind dann größer und wirken dunkler.
3. Ausrichtung: zuerst kontrolliert man von oben, ob die Wirbelsäule des Hundes gerade ausgerichtet ist und korrigiert dies wenn nötig.
4. Stellen: Man faßt mit der Hand zwischen den Vorderbeinen unter den Brustkorb, hebt den Hund kurz vorne an und läßt ihn dann mit den parallelen Vorderläufen sachte zu Boden. Dann korrigiert man den Stand der Pfoten, die unbedingt parallel, ja nicht eng und von oben gesehen, knapp unter den Schulterblättern stehen sollen. Anatomisch korrekt steht der Unterarm senkrecht über dem Boden, die Pfoten weisen gerade nach vorne, die Oberarme liegen am Brustkorb an, der Ellbogen ist knapp unter dem Brustkorb.
Nun werden die Hinterläufe gestellt: die Mittelfußknochen stehen anatomisch korrekt bis zu den Fersen in einer senkrechten Linie auf dem Boden. Alle vier Pfoten müssen parallel stehen und nach vorne gerichtet sein.
5. Rückenlinie: Man achte immer darauf, den Hund ja nicht zu lange zu „ziehen“, da der Rücken aller Rassen eine im Standard geforderte Spannung haben muß und ja keine abfallende Kruppe zeigen soll. Außerdem verfälschen sich bei zu lange gestellten Hunden die Winkel hinten.
6. Finish: Zuletzt wird die Kopf- und Schwanzhaltung kontrolliert und eventuell korrigiert. Der Kopf weist immer gerade nach vorne, bei den meisten Rassen sollte der Hals anatomisch korrekt leicht schräg nach oben gerichtet sein, bei Afghanen wird er gerne steil nach oben gezurrt, was beim Whippet und den meisten anderen Rassen die Vorderhandwinkel (und teils auch die der Hinterhand) überstreckt und verfälscht. Der Schwanz wird durch ein sanftes Streichen von der Kruppe abwärts in die Position zwischen die Beine gebracht, er sollte nur bei Welpen und Junghunden fröhlich höher, aber gar nie über dem Rücken getragen werden.
7. Zur optimalen Vorführung wird es sehr oft notwendig sein, sich zeitweise hinter den Hund zu knien. Teils, um ihn korrekt nachstellen zu können und teils, um auf der vom Richter abgewandten Seite dem Hund durch leichten Handkontakt Ruhe und Sicherheit zu geben. Bitte niemals mit der Hand über Hals und Rücken streichen, die Hand auf einer Stelle der Oberlinie belassen, mit der Hand die Schnauze umfassen oder den Schwanz mit der flachen Hand nach unten drücken. Der Hund muß, während der Richter ihn beobachtet, völlig frei stehen. Man sollte immer wieder nachsehen, ob der Hund in der optimalen Standardposition stehen bleibt und nur, wenn unbedingt nötig, leicht korrigieren. Aber bitte nicht ständig am Hund herumziehen, das macht einen schlechten Eindruck.
8. Zusätzliches: Whippets und Windspiele werden oft am Tisch gemessen und genau betrachtet, daher sollte man mit diesen Rassen zu Hause das Stehen auf einem Tisch mit ebener, aber griffiger Oberfläche üben. Gemessen werden beide Rassen in ihrer normalen Standardposition, am besten in anatomisch korrekter Haltung mit leicht schräg nach oben getragenem Hals und Kopf wie in Punkt 6.
.9. Ideal zur optischen Kontrolle des korrekten Standes zu Hause wäre ein Standspiegel in ca 2,5 m Entfernung oder man übt am Wochenende vor den großen Fensterflächen bei Hofer (Aldi) ;)
.10. Für einige Rassen gibt es zusätzliche rassespezifische Eigenheiten beim Herrichten und Vorführen, auf die ich aber getrennt eingehe.
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Freitag, 4. Oktober 2013
Was mir auch noch einfiel -
wuhei, 12:37h
Jeder, der eine Webpage (vom bLog bis zum Forum) betreibt, muß ein korrektes Impressum zeigen.
Das besteht aus dem Namen des Betreibers und seiner genauen Anschrift, Telephon- und Faxnummer(n), Email - Adresse, Skypekontakt und was es da noch mehr gibt.
Eine HP ohne Impressum verstößt gleich gegen ein paar Gesetze und kann geahndet werden,
Hm hm, wen mein ich bloß ???
Das besteht aus dem Namen des Betreibers und seiner genauen Anschrift, Telephon- und Faxnummer(n), Email - Adresse, Skypekontakt und was es da noch mehr gibt.
Eine HP ohne Impressum verstößt gleich gegen ein paar Gesetze und kann geahndet werden,
Hm hm, wen mein ich bloß ???
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Mittwoch, 2. Oktober 2013
Vereinsstatuten -
wuhei, 21:32h
und der Umgang damit.
Jeder Verein in Österreich untersteht der Vereinsbehörde und hat sich an deren Vorgaben zu halten. Das bedeutet in der Praxis, daß sich ein neuer Verein die neutralen Statuten herunterlädt und diese dann dem Zweck und den Zielen des eigenen Vereins anpaßt.
So weit, so gut. Was dann?
Dann muß jeder Verein diese Statuten (vier Ausdrucke) zusammen mit der Vereinsgründung bei der Vereinsbehörde einreichen, dafür bekommt der Verein dann ein von der Vereinsbehörde auf der 1. Seite oben gestempeltes Exemplar und einen Ausdruck mit den Vereinsdaten und der Nummer, unter der der Verein nun seine offizielle Laufbahn in Österreich beginnen und das begehrte e.V. (eingetragener Verein) im Namen tragen darf.
Es muß jede Änderung der Statuten, ob inhaltlich oder formal, wieder mit einem Vierfachausdruck der Vereinsbehörde gemeldet und mit dem bereits erwähnten Stempel neu genehmigt werden.
Und was weiter?
Die Statuten sind eine Bringschuld, das heißt, der Verein - nun meiste die Schriftführung - hat jedem neue Mitglied bei seinem Eintritt die Statuten ausgedruckt zu überreichen. Es genügt nicht, wenn der Verein die Statuten auf seiner Website veröffentlicht, da man nicht voraussetzen kann, daß jeder auch Internetzugang hat.
à Propos Website: die Statuten müssen (komplett) gescannt und als pdf-file auf die HP gestellt werden, damit jeder den Amtsstempel auf der 1. Seite erkennen kann. Es genügt also nicht, wenn dort nur Statuten ohne den Amtsstempel eingesehen werden können.
Ebenfalls muß die eingetragene Vereinsnummer auf der HP und jedem Schreiben, Programm, Ankündigung etc. erkennbar sein - am besten in einer Fußzeile neben den Bankdaten.
Noch Fragen?
Jeder Verein in Österreich untersteht der Vereinsbehörde und hat sich an deren Vorgaben zu halten. Das bedeutet in der Praxis, daß sich ein neuer Verein die neutralen Statuten herunterlädt und diese dann dem Zweck und den Zielen des eigenen Vereins anpaßt.
So weit, so gut. Was dann?
Dann muß jeder Verein diese Statuten (vier Ausdrucke) zusammen mit der Vereinsgründung bei der Vereinsbehörde einreichen, dafür bekommt der Verein dann ein von der Vereinsbehörde auf der 1. Seite oben gestempeltes Exemplar und einen Ausdruck mit den Vereinsdaten und der Nummer, unter der der Verein nun seine offizielle Laufbahn in Österreich beginnen und das begehrte e.V. (eingetragener Verein) im Namen tragen darf.
Es muß jede Änderung der Statuten, ob inhaltlich oder formal, wieder mit einem Vierfachausdruck der Vereinsbehörde gemeldet und mit dem bereits erwähnten Stempel neu genehmigt werden.
Und was weiter?
Die Statuten sind eine Bringschuld, das heißt, der Verein - nun meiste die Schriftführung - hat jedem neue Mitglied bei seinem Eintritt die Statuten ausgedruckt zu überreichen. Es genügt nicht, wenn der Verein die Statuten auf seiner Website veröffentlicht, da man nicht voraussetzen kann, daß jeder auch Internetzugang hat.
à Propos Website: die Statuten müssen (komplett) gescannt und als pdf-file auf die HP gestellt werden, damit jeder den Amtsstempel auf der 1. Seite erkennen kann. Es genügt also nicht, wenn dort nur Statuten ohne den Amtsstempel eingesehen werden können.
Ebenfalls muß die eingetragene Vereinsnummer auf der HP und jedem Schreiben, Programm, Ankündigung etc. erkennbar sein - am besten in einer Fußzeile neben den Bankdaten.
Noch Fragen?
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