W U H E I - WHIPPET- BLOG
Mittwoch, 11. Juli 2007
Weiber, s’ isch Zeit
Sollte eigentlich der neue Wahlspruch intelligenter und integrer TirolerInnen sein. Erklärung für Nichttiroler: es wäre die heute brennend aktuelle Analogie zum Kampfruf der geistig Hinterbliebenen des seligen Hofer Anderls.

Anlaß: das Land Tirol unter seinem altschwarz - stockkonservativen LH van Staa hat verlauten lassen, daß es/er für die Restaurierung und Erweiterung des Museums am „geschichtsträchtigen“ Berg Isel satte 12,7 Millionen Euro springen lassen möchte. Dort soll weiterhin das widerlich-blutige Gemetzel am Berg Isel verherrlicht werden, das übrigens völlig für die Katzelmacher war, die wie man weiß, den Terroristen AH später hinrichten ließen.
Motor dahinter sind die erzkatholischen, jesuitisch angehauchten Kaiserjäger: ein Trüppchen Vorvorgestriger, die im Geheimen, ganz Geheimen, immer noch der Befreiungsidee Südtirols und dem Anschluß an Österreich nachhängen. Daß sie stolz auf ihre Waffen sind, die sie jederzeit zur Verteidigung „für Dich, mein Land Tirohohol“ einsetzen könnten und täten, braucht nicht extra erwähnt zu werden, so was Patriotisches versteht sich ja von selbst.

Was mir jedoch unglaublich stinkt – und eigentlich müßte dieser Gestank schon längst in diesem ganz besonders katholischen Lande auch zu dessen Gott in den Himmeln aufgestiegen sein - selbiger LH rührt höchstens ein halbes Glied eines kleinen Fingers, wenn es darum geht, den Frauenhäusern im Land Tirol mit kleinen Unterstützungen - einem verschwindend geringen Bruchteil des oben zitierten Betrages - über die Runden zu helfen.
Dafür wären die geschundenen Frauen und Kinder aller Religionen zutiefst dankbar, denn dort geht es oft um das nackte Überleben nach brutalen Mißgriffen von Männern. Und nicht um überwutzelte Traditionen.

Aber vielleicht sind sintemalen auch mannhafte Kaiserjäger unter den Prüglern und man hat ausreichend interveniert, damit die dummen Weiber keine Möglichkeit haben, ihnen zu entkommen?

Stocksauer über so viel Geldverschwendung Iris

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Tiefpunkt
des heurigen Sommers:
Gestern hatte es geschüttet wie aus Kübeln und wie sehr die Whippets so ein Wetter mögen, weiß jeder. Purple und ihre Mutter Leonie machen da eine Ausnahme: raus in die Pfützen, quer durch den Matsch und wieder rein, wieder raus, wieder rein und so weiter, Ende nie. Also hatte ich gestern Saustall im Haus.

Und dann kam es mir doch schon in der Nacht etwas fröstelig vor, und als ich grad die Zeitung vom Postkasten an der Gartentüre holte, schwand die Begeisterung am heutigen Tag, ehe er noch richtig begonnen hatte: gar nicht weit oberhalb liegt doch tatsächlich verdammter Schnee im Sommer, am 11. Juli 2007.

Das bekräftigt meine Parole: weit, weit weg aus den Bergen!!!! Je schneller, desto liebererererennnn wech ;)
Iris, mit Elektroofen im Rücken ist gut Lachen

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Montag, 9. Juli 2007
man sollte nie was unterstellen -
aber eigenartig ist es schon, daß auf der ÖKWZR- Webpage in der Wurfanzeige von Kalypso of Wuthering Heights, die nicht in meinem Besitz steht und für die ich aber die Meldung formuliert habe, die dann der Besitzer genau so weitergegeben hat, eine nicht nur eigenartige, sondern völlig falsche Adresse steht, aus der kein Mensch entnehmen kann, wo der Wurf überhaupt liegt.
Naja, manche Menschen haben vielleicht 2 Straßen (eine davon aus der darunterstehenden Wurfanzeige?!?) - aber überhaupt keinen Ort? Obowhl die Adresse von Erika sicher eine Ehre bedeutet. Wuthering schreibt man immer noch groß und vor den Franklin habe ich ein CH gemacht. noch nix von copy/paste gehört?

LG Iris, die heutzutage nicht mehr an Sippenhaftung denken mag ;(;(

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Donnerstag, 5. Juli 2007
ETYMOLOGIE VON NICNAMES
- die Erste:

Ras Tafari wurde unter 1892 dem Namen Tafari Makonnen als Sohn des dortigen Gouverneurs (Ras) geboren. Tafari ist ein passives Verb mit der Bedeutung "gefürchtet werden"
Sein älterer Bruder wurde nach dem Tod des Vaters Ras, nach dessen Tod wurde eine seiner Schwestern „Kaiserin“. Daraufhin veranlaßte er die koptische Kirche, ihm den Titel Ras zu verleihen, also bedeutet nun der gesamte Name übersetzt „das Haupt des Allmächtigen, der gefürchtet werden sollte“. Er war ehr ehrgeizig und dürfte hinter allen damaligen Putschversuchen gestanden haben. Schließlich waren alle seine „Konkurrenten“ beseitigt und er ließ sich1930 unter einem neuen angenommenen Namen Haile Selassie („Macht der Dreifaltigkeit“) zum Neguse Negest (= König der Könige)ernennen. Weiters nannte er sich Löwe von Juda (das Regierungsmotto seines Vorgängers Menelik II.), Auserkorener Gottes und 225. Nachfolger von David, Sohn des Königs Salomon und der Königin von Saba.
Sein vollständiger Titel lautete “His Imperial Majesty Haile Selassie, King of Kings, Lord of the Lords, conquering lion of the tribe of Judah, Elect of God, Emperor of Ethiopia”

Er lebte selbst in größtem Luxus, war aber zu keiner Reform des konservativ-aristokratischen Staatsaufbaues bereit, das Land und der Großteil der Bevölkerung war damals schon bettelarm und verhungerte. Die Putschversuche seiner eigenen Kinder wurden alle niedergeschlagen, er bestimmte einen seiner Enkel zum Nachfolger.
Die Unzufriedenheit mit der akuten Verschlechterung der alimentären Versorgung der Landbevölkerung führte 1974 einem weiteren Militärputsch, in dessen Folge der Kaiser am 12. September 1974 abdanken mußte. Er starb bald darauf im Arrest unter ominösen Umständen. Sein Großneffe Asfa Wossen Asserate schrieb in seinem Buch, Haile Selassie sei mit seinem Kopfkissen erstickt worden.

Warum die Rastafari – Bewegung ihn dermaßen verehrt, kann nicht wirklich nachvollzogen werden, da weder er selbst noch sein Leben heiligmäßig war.
Die Rastas sehen in Haile Selassie I. Jah (von Jahwe – Gott) selbst, einen wiedergekehrten Messias, einen Propheten, oder "nur" einen davidischen König. Die Auslegung dieses Faktors ist oftmals sehr Subjektiv. Wer den Lehren Ras Tafaris folgt, ist ein Rasta.
Die Rastas sehen das rituelle Rauchen des Ganjas (Marijuana) als eine Möglichkeit sich stärker mit Gott in Verbindung zu setzen, und auf eine höhere Bewußtseinsebene zu gelangen. Sie kämpfen für Repatriierung der schwarzen nach Afrika und verurteilen alles was "Babylon" ist. Als "Babylon", abgeleitet aus der Offenbarung des Johannes, wird alles schlechte, unterdrückende, die Gier, Hass, Chauvinismus, Kapitalismus, Kommunismus, und überhaupt das gesamte System, welches heute unsere Welt beherrscht, bezeichnet.


Iris, sophisticated - Fortsetzung folgt

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