W U H E I - WHIPPET- BLOG
Donnerstag, 9. November 2006
Die leidigen Daumen,
oder: was ist inzwischen passiert?

Wie ich im Laufe dieses Jahres in verschiedenen Telephonaten von seriösen Leuten erfahren musste, hat sich die Zahl der Daumenverletzungen beim Whippet deutlich gesteigert.

Es kann nicht Sinn eines Verbotes sein, das angeblich für eine bessere Gesundheit unserer Hunde erlassen wurde, daß inzwischen mehr und mehr Whippet - und nur von dieser Rasse spreche ich - immer wieder bei Tierärzten deswegen in Behandlung sind und dann für mindestens 14 Tage bis 3 Wochen ander Leine gehen müssen (abgesehen von den unnötigen Mehrkosten für die Besitzer!).

Es kann auch nicht im Interesse der österreichischen Züchter sein, wenn dann etliche Leute im Ausland kupierte Whippets kaufen, weil sie sehr wohl die die Verletzungsanfälligkeit der unkupierten Whippets wissen.

Ich möchte nun eine Umfrage starten und werde auch alle mir bekannten Züchter und Halter anmailen. Und ich bitte alle, die hier mitlesen, mirt ihre Erfahrungen diesbezüglich zu mailen. Selbstverständlich werde ich alle Mails vertraulich behandeln und lediglich die Zahlen in das Ergebnis einbinden.

Vielen Dank an alle, die mitmachen und liebe Grüße, Iris

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Ab heute
sind meine sämtlichen Daumen gedrückt, nämlich für Claudia und Hanka, Olympia und dem kleinen weißen Riesen-Barsoimädchen.

Meine allerfeinsten, lieben Gedanken und meine besten Wünsche begleiten Euch nach Polen. Macht Euch wunderschöne Tage, habt keinen Streß und kommt gesund und munter wieder!

Und wenn meine liebe Claudia ihre mailbox hin und wieder aufraumte, käme meine email mit Bdern von einem Toprüden (bitte ja nicht darüber reden, ist noch absolut geheim) nicht immer wieder zurück!!!

Alles, alles Gute Eure Oma

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Mittwoch, 8. November 2006
Bemerkungen zur Diskussionsfreiheit
Diskussionsfreiheit ist das gleiche wie Pressefreiheit, Redefreiheit, oder, wie es Posa zu Karl im Don Carlos sagt: „Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!“ (Nur für eventuelle Zweifler an dem, was ich meine).

Ich bin in einer sehr prägenden Phase meines Lebens bei meiner höchst aufrechten Großmutter in Graz aufgewachsen, da ich als kränkelndes Nachkriegskind die von der Linz-Chemie und der VOEST verseuchte Luft daselbst nicht mehr derhustet habe.
Sie hat mich schon ab dem zarten Alter von 4 Jahren und während meiner Volksschulzeit zu unbedingter Ehrlichkeit erzogen: nur dumme Menschen lügen und wer andere belügt, hält denjenigen für genauso dumm, also ist er ein unverschämtes Untam - so die Worte meiner Großmutter. Genauso wurde ich gelehrt, daß man – so man Niveau und Intelligenz hat - niemals den bequemen Weg der Jasager gehen darf, wenn man gute Gründe hat, anders zu denken. Lieber weniger, aber anständige Freunde, heute würde sie sagen: sei niemals everybodys darling!

Wenn heute - ganz gleich wer – in einem Internetforum, das ja eine öffentliche Plattform ist, die freie, kritische Meinungsäußerung nicht nur zensiert, sondern sogar unterbindet, weiß nicht, was unsere Meinungsfreiheit bedeutet.

Als ich meinen lieben Mann Levente Miklòs kennen lernte, gab es noch den Eisernen Vorhang. Wer nur so für Rennen nach Ungarn und dann nach ausgiebigem Einkaufen und Fressen wieder in den Westen fuhr, wurde nur ermahnt, an der Grenze vorsichtig zu sein. Der tägliche Umgang dort sah ganz anders aus: wo man hinging, sei es am Markt, in Restaurants, auf der Straße und sogar beim Training, musste man vorsichtig mit irgendwelchen Äusserungen sein; Witze über Russen durften nur unter sehr guten Freunden weitergegeben werden, Kunst war reglementiert und sogar im Theater (eine sehr liebe Freundin von Levi war Elevin) war Vorsicht angeraten. Es gab Wohnungen von Freunden, in denen konnte man unabgehorcht diskutieren. Es wurden immer wieder Menschen für freie Äusserungen eingesperrt und sogar in Gulags verfrachtet, das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Oder vielleicht will man im Westen nicht wahrhaben, daß Putin diese furchtbaren Methoden weiter und darüber hinaus noch mit Morden an Kritikern ausübt.
Diese Zustände waren für mich derart untragbar, daß ich es trotz aller Liebe zu meinem Mann nicht über mich brachte, in Ungarn zu bleiben.

Ich schreibe das denjenigen ins Stammbuch – und bitte langsam und öfter zu lesen und vielleicht irgendwann zu kapieren –, die ihre private Kleinmacht mit derartigen Instrumentarien aufrecht halten. Intelligenz zeigt sich im humorvollen Erkennen der eigenen Fehler und im Dazulernen, nicht in sturem Beharren. Übel ist es, andere mit in diese eigene Denkungsart zu involvieren und zum Mitmachen an z.B. Mobbings zu bringen.

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Sonntag, 5. November 2006
Noch so ein Nasenbohrer -
oder ist das symptomatisch für die von den Österreichern verabschiedete Regierungsparty?

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Pure Unhöflichkeit, etwa ungezogen oder gar eine Übersprungshandlung, weil man die eigene Unzulänglichkeit - nämlich abgewählt worden zu sein - nicht kapiert?

Das habe ich vor der ZIB 1 geschrieben.
Nun sieht die Sache noch wesentlich schärfer aus: dieser Herr Schüssel und seine rechten Gesellen bilden sich ein, sie können den Österreichern Neuwahlen aufzwingen. Das ist eine derat unverschämte und abgrundtief asoziale Haltung, daß ich nur hoffe, daß er dafür die Rechnmung präsentiert bekommt!

Herr Schüssel, glauben Sie ja nicht, daß die Österreicher Wahlen für das finanzielle Privatvergnügen der Parteien halten. Wir wissen genau, daß Sie, Herr Schüssel, sich an unserem wenigen Geld schadlos halten und bereichern werden!

Haben Sie gar keine Scham im Leibe? Die überwiegende Mehrzahl der Österreicher will keine Neuwahlen, lassen Sie sich das gesagt sein.

Sie, Herr Schüssel, wurden abgewählt; die einzig anständige Reaktion wäre nun für Sie, sich aus der Politik zurück zu ziehen. Aber was red ich, wer keine Scham hat, hat auch keinen Anstand.

Sie sind ein widerwärtiger Kotzbrocken und schaden Österreich nachhaltig!

Noch etwas ist mir eingefallen, Herr Schüssel: je länger Sie die Regierungsbildung hinauszögern, desto länger konnen Sie und Ihre gesamte Ministerriege Ihre unverschämt hohen Gehälter beziehen, die wir alle bezahlen!

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