W U H E I - WHIPPET- BLOG
Montag, 30. November 2015
Vipra Bianca
Als ich Mitte November bei Papa in der Leutasch war, hatte Eva ausnahmsweise einen Weißwein am Tisch. Und da mir alleine schon die aufwendig gestaltete Flasche gefiel, habe ich gekostet.
Was soll ich sagen, ein unglaublicher Geschmack:



Es war ein Vipra Bianca von Bigi.
Auf der Homepage wird er so beschrieben:
http://www.cantinebigi.it/de/vipra_bianca.php

Von grünlich schimmerndem, strahlendem Strohgelb, hält er in seinem ausladenden Bukett delikate Andeutungen von frischen Mandeln und Akazienblüten sowie zitrusfruchtige Noten bereit. Der ausgesprochen reichhaltige und frische Geschmack besticht durch seine weiche, ausgewogene Art.
Ich vermutete schon beim ersten Kosten, daß da wieder ein Mal eine autochthone Sorte mitmacht und ja: es ist der Grechetto, verschnitten mit Chardonnay dell’Umbria.

Meine Flaschen Jahrgang 2013 (gefunden bei MPreis) haben sich jedoch weiter entwickelt, der Wein ist fast goldgelb



und erinnert ganz entfernt an Gewürztraminer, jedoch ohne dessen aufdringliche Süße, an Mandeln, ja, aber dabei leicht herb wie ein alter Portwein.
Ein Wein, den ich nicht als Tischwein zu einem Essen möchte, sondern von dem ein Achtel in einem schönen Glas schon genügt, um vielleicht ein Dessert zu begleiten.

p.s.: Bigi haben auch einen rein aus Grechetto ausgebauten Wein produziert - der würde mich sehr interessieren, muß mal sehen, wie ich ihn bekomme!

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Mittwoch, 25. November 2015
Noch ein Verlust der Mitte


Mit großem Bedauern habe ich heute gelesen, daß der grandiose Wissenschafter und Lamazüchter Heinz Oberhumer gestern gestorben ist.
Sein Wissen, aber ganz besonder sein Witz wird mir sehr fehlen!


http://derstandard.at/2000026374697/Science-Buster-Heinz-Oberhummer-gestorben

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Mittwoch, 18. November 2015
Die Gedanken sind frei
Unter diesem Titel werde ich in Zukunft über Unverständliches und Dummheit schreiben.

Zum Ersten:
Das titelgebende Lied wird zur Zeit für ein Kinderbuch und in der Werbung mißbraucht. Es war nie ein süßliches Kinderlied, sondern es war ein Protestlied von Studenten und jungen Doktoranden gegen Zensur und Bevormundung durch das aufkommende Beamtentum und den damals noch herrschenden Adel in Deutschland.

Zum Anderen:
Als meine Söhne klein waren, hab ich ihnen oft gesagt, sie können jeden Beruf ergreifen, den sie wollen - vom Schuhputzer bis zum Politiker, vom Gärtner bis zum Industriellen. Nur drei Berufsvorstellungen sollen sie sich gleich abschminken: Lehrer, Poizist und Soldat. Und dazu steh ich immer noch.

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